Nationalpark-Haus Baltrum

Willkommen im Rhythmus der Gezeiten.

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Direkt am Ortseingang der Insel – nur 180 m vom Hafengelände entfernt – steht das Nationalpark-Haus Baltrum
Wer vom Baltrumer Hafen inseleinwärts läuft, kann das Nationalpark-Haus rechter Hand am Ortseingang nicht übersehen. Seine Pforten öffnete es 1987 in einem ehemaligen Schuppen der Inselreederei. Es ist eines der wenigen Gebäude, das auf einer Wurt vor der sichernden Deichlinie der Insel liegt. Wohl auch deshalb haben Leiter Horst Unger und sein Mitarbeiter Thorsten Moschner die Gezeiten zum Schwerpunktthema der Einrichtung gemacht. In der Ausstellung wie auch bei den Führungen erwartet die jährlich etwa 35.000 Besucher geballte Kompetenz in Sachen Ebbe und Flut.
Zum Saisonbeginn 2006 wurde die Ausstellung komplett überarbeitet. Nirgendwo sonst werden an der deutschen Nordseeküste so umfassend und konsequent die „Hauptschuldigen” des täglichen Spektakels benannt! Mit einer „Gezeitensäule” verfügt das Gezeiten-Haus über ein einzigartiges Ausstellungselement: In Abhängigkeit vom Stand der Beteiligten Erde, Mond und Sonne zueinander wird in einer Wassersäule der auf Baltrum bezogene Wasserstand angezeigt.
Im Juli 2006 wurde auf der Insel der etwa 7 km lange Gezeitenpfad eröffnet, der nicht zuletzt unter Mitarbeit des Nationalpark-Hauses entstand.
Das Nationalpark-Haus wird seit Anfang 2004 vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V.) betrieben.
Der gemeinsamen Initiative der Inselgemeinde Baltrum, der Nationalparkverwaltung und des damaligen 1. Vorsitzenden der SDN (Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V.), Georg Hempfling, ist es zu verdanken, dass diese Informationseinrichtung als eine der ersten an der Küste ihre Pforten öffnete.
Unterstützung wurde in dieser Zeit vor allem auch vom damaligen NLWK (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Küstenschutz) und einem Nordseehaus Freundeskreis (heute Heimatverein Baltrum im „Alten Zollhaus”) geleistet.
Das Land Niedersachsen bezuschusst seine Informationseinrichtung mit einem Sockelbetrag; das verbleibende Finanzdefizit wird durch Ihre Spenden bei Veranstaltungen, Führungen und Vorträgen gedeckt. Dafür danken wir!
Der Eintritt in das Haus ist frei!